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Das krankmachende Unterbewusstsein und das LEBEN

Bildzoom Wie kann uns unser Unterbewusstsein beeinflussen? Jeder Tag bringt uns das, was wir in Gedanken, Worten und Taten selbst gespeichert haben. Wie können wir jeden Tag am besten nutzen? Gabriele erklärt u.a., wie sich z.B. das Unterbewusstsein bildet, wie die Speicherungen vor sich gehen und welche Bedeutung das Gewissen hat. Außerdem: Wie hängt das Unterbewusstsein mit den Zellen und Organen des Körpers zusammen? Aus den Gruppengesprächen mit Gabriele: "Einer hilft dem anderen".


26 Seiten, Broschüre

ISBN: 978-3-89201-146-0


Leseprobe: Das krankmachende Unterbewusstsein und das LEBEN
 

3,50 EUR

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LESEPROBE

Viele von uns wissen, daß wir in Bildern denken und sprechen und daß diese Inhalte haben. Dennoch erleben wir selten unsere Verhaltensweisen bildhaft. Warum ist das so?
Zum einen laufen unsere Denkvorgänge viel zu schnell ab, zum anderen sprechen wir meist zu schnell und unkontrolliert. Daher ist es uns auch nicht möglich, unsere Gedanken und Gespräche zu hinterfragen, um zu erfassen, was sie unter Umständen auslösen. Aufgrund dessen wissen wir meist nicht, was wir speichern. Viele von uns kennen auch die Begriffe „Oberbewußtsein“, „Unterbewußtsein“ und „Überbewußtsein“, gleich „Geistbewußtsein“. Doch diese Worte sagen uns oftmals wenig - eben deshalb, weil wir uns mit Redewendungen, Begriffen und Floskeln begnügen, ohne ihren Sinn und ihre Bedeutung für uns zu ergründen. Vergegenwärtigen wir uns: Gedanken und Worte, gleich Begriffe, sind Formen, gleichsam Kapseln, Hülsen. In diesen liegt das Wesentliche, ihr Inhalt, der sich in Bildern ausdrückt. Hinter all unseren Gedanken und Worten laufen also Bilder, Bildfolgen, die wir bildhaft im Ober- und Unterbewußtsein speichern, auch in unserer Seele und darüber hinaus in entsprechenden Planetenkonstellationen.
Den meisten Menschen ist nicht bewußt, daß sie speichern und was sie speichern. Unser Gehirn, das Ober- und Unterbewußtsein, ist ein Speichermedium, das bildhaft speichert, entsprechend den Inhalten unserer Gedanken und Worte, aus denen sich unser gesamtes Verhalten ergibt.


Wir müssen unterscheiden zwischen Speicherungen im Oberbewußtsein und Speicherungen im Unterbewußtsein. Die Bilder im Oberbewußtsein sind geprägt von unserer Scheinwelt. Die Bilderwelt unseres Oberbewußtseins umfaßt das, was wir selbst von uns meinen, daß wir es darstellen und sind, also das, was wir uns vormachen. Diese Bilder täuschen uns.
Das Unterbewußtsein hingegen nimmt unsere Scheinvorstellungen, z.B. wie gut und edel wir sind, nicht auf. Es speichert präzise – ohne jegliche Beeinflussung – bildhaft die wahren Inhalte unserer Gedanken, Worte und Handlungen, das, was wir vor anderen und vor uns selbst verbergen wollen, unsere unedlen Regungen, Gefühle, Ansprüche und Ambitionen. Es ist das Unterschwellige, das nicht gerne ins Auge gefaßt, sprich klar erkannt, werden möchte, weil es uns entlarven würde. Das Unterbewußtsein ist unbestechlich. Es täuscht sich auch nicht, wenn es uns unser Allzumenschliches oder Erinnerungen aus unserer Vergangenheit zuspiegelt.

Das Ober- und Unterbewußtsein sind sich infolgedessen meist uneins. Das Oberbewußtsein speichert unsere Vorstellungs-, gleich Scheinwelt, also das, von dem wir glauben, daß wir es sind. Das Unterbewußtsein argumentiert und taktiert nicht, es wägt nicht – es reagiert; es sendet im Rhythmus der Tage, was es gespeichert hat, und das in Bildern.

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