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Die Zehn Gebote Gottes
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Die Zehn Gebote Gottes durch Mose sind eine Liebegabe und eine Lebenshilfe des Ewigen für Seine Menschenkinder, Auszüge aus dem Gesetz der Unendlichkeit. Jedes Gebot ist ein Tor zur Fülle des Lebens, weil Gott, der freie Geist, das Leben ist. Die Gebote Gottes helfen dem Menschen, eine höhere Ethik und Moral zu erlangen, wodurch sich der ganze Mensch in seinem Denken, Reden und Tun verfeinert. Wer den Weg der Gebote Gottes geht, veredelt auch seine Sinne und entwickelt höhere Lebensperspektiven. |
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45 Seiten , Broschiert ISBN: 9783892013372 |
Inhaltsverzeichnis: Die zehn Gebote Gottes Leseprobe: Die zehn Gebote Gottes |
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INHALTSVERZEICHNIS
Vorwort
Das erste Gebot: »Ich Bin der Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter haben neben Mir. Du sollst dir kein Bildnis, noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf der Erde, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist«
Das zweite Gebot: »Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen, denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der Seinen Namen missbraucht.«
Das dritte Gebot: »Gedenke des Sabbattages, dass du ihn heiligest. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebenten Tage ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes. Da sollst du keine Arbeit tun und auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Vieh und auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt.«
Das vierte Gebot: »Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, auf dass du lange lebest in dem Lande, das dir der Herr, dein Gott, geben wird.«
Das fünfte Gebot: »Du sollst nicht töten.«
Das sechste Gebot: »Du sollst nicht ehebrechen.«
Das siebte Gebot: »Du sollst nicht stehlen.«
Das achte Gebot: »Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deine Nächsten«
Das neunte Gebot: »Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus«
Das zehnte Gebot: »Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel, noch alles, was dein Nächster hat.«
Gott, die Quelle und der Strom des Seins, unser Vater - wir, Seine Ebenbilder
Leseprobe:
Das fünfte Gebot
In den meisten Bibeln ist der Wortlaut des fünften Gebotes schlicht und klar:
»Du sollst nicht töten.«
So auch in der »Scofield Bibel«, (Die Heilige Schrift nach der deutschen Übersetzung D. Martin Luthers, Herausgeber C.I. Scofield, Vierte deutsche Auflage 1982) in der jedoch eine Fußnote folgendermaßen lautet: »Die hebräische Sprache gebraucht verschiedene Worte, um den Begriff 'töten' auszudrücken. Das Tätigkeitswort, das hier gebraucht wird, ist ein besonderes Wort, das nur Mord bedeuten kann und immer vorsätzliches Töten anzeigt.«
In der Einheitsübersetzung der evangelischen und katholischen Kirche ist es bereits »amtlich«. Dort heißt es nun: »Du sollst nicht morden.«
Das wirft Fragen auf. Was ist nun richtig? Heißt es jetzt: »Du sollst nicht töten« oder »Du sollst nicht morden«? Wie sollen wir uns als Christ verhalten?
Die oben genannte Fußnote in der Scofield Bibel besagt, daß wir nicht vorsätzlich töten sollen. Im Hinblick auf die Tierwelt hätte das Gebot des nicht vorsätzlichen Tötens einen Sinn, denn wo auch immer wir Menschen den Fuß hinsetzen, sind unter unseren Füßen viele — zum Teil winzige — Tiere. Wir zertreten einige der Tiere, tun dies aber nicht vorsätzlich. Lehnen wir uns an einen Baum an, so töten wir dabei eventuell ebenfalls einige kleine Tiere; wir sehen sie nicht, also tun wir das nicht vorsätzlich. Doch wenn wir einen Menschen töten wollen, dann werden wir das vorsätzlich tun. Und das ist nach allgemeinem Sprachgebrauch nichts anderes als Mord. Also ist Töten, genau genommen, dasselbe wie Morden.
